Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

Hecken und Stauden: Im Hochsommer mit Stecklingen vermehren

Wer mit seiner Hecke oder seiner Staude glücklich ist und diese vermehren möchte, der sollte im Hochsommer Stecklinge von der Mutterpflanze abschneiden. Mit diesen Abkömmlingen können nach kurzer Zeit bereits Wurzeln für neue Pflanzen entstehen.
Pflanzen können mit Stecklingen vermehrt werden. Dafür wird ein abgeschnittener Zweig in die Erde gesteckt. Dieser entwickelt sich dann zu einer neuen Pflanze. Foto: Franziska Gabbert Pflanzen können mit Stecklingen vermehrt werden. Dafür wird ein abgeschnittener Zweig in die Erde gesteckt. Dieser entwickelt sich dann zu einer neuen Pflanze. Foto: Franziska Gabbert

Veitshöchheim (dpa/tmn) - Von vielen Gehölzen lassen sich im Sommer Abkömmlinge ziehen. Die Stecklinge sollten Hobbygärtner nur von „absolut makellosen Mutterpflanzen” abschneiden, rät die Bayerische Gartenakademie .

Gut sind Triebe ohne Blüten und Knospen, sie sollten drei bis vier Blattpaare haben. So geht es Schritt für Schritt weiter:

1. Den Trieb unterhalb des Stängelknotens abschneiden. Dabei die kleinen Blätter an der Blattachse entfernen.

2. Die Aussaaterde eventuell mit Sand mischen und in ein Gefäß füllen. Dann den Trieb hineinstecken und ihn so fest andrücken, dass er Erdanschluss hat und nicht umfällt.

3. Gut angießen und mit einer Folie das Ganze abdecken, so trocknet der Steckling nicht aus. Ein guter Standort ist hell, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung. Daher raten die Experten, notfalls mit einem Zwiebelnetz, einem dünnen Stoff oder einem Vlies für Schatten zu sorgen.

4. Die Folie täglich anheben, kurz lüften und möglicherweise entstandene Schadstellen entfernen. Nach rund zwei Wochen sollten sich Wurzeln gebildet haben.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Haus & Garten

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse