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Herbstanemone braucht sonnigen bis absonnigen Standort

Die Herbstanemone erblüht erst ab Spätsommer. Doch schon im Frühling sollte der Hobbygärtner sie einsetzen. Wichtig ist die Standortwahl.
Die Herbstanemone mag es sonnig. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Die Herbstanemone mag es sonnig. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Neustadt/Weinstraße. 

Herbstanemonen kommen im Frühling in den Gartenboden. Sie wachsen am besten an einem sonnigen bis absonnigen Standort, erklärt die Gartenakademie Rheinland-Pfalz. Im Schatten kann es sein, dass die Blüte sich nicht wie gewünscht entwickelt.

Absonnig bedeutet, dass der Standort hell ist, die Sonne ihn aber nicht direkt bescheint. So können zum Beispiel weiße Wände, an denen das Sonnenlicht reflektiert, für diese hohe Helligkeit sorgen.

Die Experten raten auch, die Pflanzen in einen frischen bis feuchten, nährstoffreichen Boden zu setzen. Kühlere Orte sollten Hobbygärtner vorziehen. Doch viele Sorten der Art Anemone tomentosa kommen auch an sonnigen Gehölzrändern und lichtschattigen Rabatten zurecht. Hier wechseln sich Schatten und Sonnenflecken ab, etwa wenn die Strahlen durch Baumkronen scheinen.

Achten sollte der Gärtner hier aber darauf, dass der Lichteinfall nicht zu einseitig ist, denn die Pflanzen neigen dazu, dem Licht entgegenzustreben. Das kann ihre Standfestigkeit gefährden.

Zeigt die Herbstanemone im ersten Jahr noch nicht ihre volle Pracht, müssen sich Hobbygärtner nicht sorgen: Es können mehrere Jahre bis zur optimalen Entwicklung vergehen, erläutert die Gartenakademie. In dieser Zeit sollte aber dafür gesorgt sein, dass stark wachsende Beetnachbarn die Pflanzen nicht verdrängen können.

Herbstanemonen erblühen im Altweibersommer. Das Sortiment der Arten und Sorten ist breitgefächert. Die wichtigsten Arten sind Anemone tomentosa und hupehensis, sie sind auch als Filzblättrige und Japanische Herbstanemone bekannt. Und eine alte Kulturform aus Japan ist meist unter der botanischen Bezeichnung Anemone japonica oder Anemone hupehensis var. japonica zu finden. Daneben gibt es knapp 30 verschiedene Sorten in den Katalogen von Staudengärtnereien und Gartencentern.

(dpa)
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