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Ratgeber: Holz zum Innenausbau braucht niedrigen Feuchtegehalt

Selbsthergestellte Möbel oder Türrahmen geben der Wohnung eine besondere Qualität. Was Heimwerker wissen müssen: Bei der Holzbearbeitung spielt der Feuchtegrad eine Rolle. Wie hoch der sein sollte, unterscheidet sie je nach Verwendung.
Wer einen Türrahmen selbst anfertigt, der sollte darauf achten, dass das Holz eine gewisse Feuchtigkeit hat. Foto: Oliver Stratmann/dpa Wer einen Türrahmen selbst anfertigt, der sollte darauf achten, dass das Holz eine gewisse Feuchtigkeit hat.

Köln (dpa/tmn) - Holz kann erst gut verbaut werden, wenn sein Feuchtegehalt gesunken ist. Dieser sollte am Ende des Trocknens so hoch sein, dass er annähernd im Gleichgewicht mit dem Gehalt seines späteren Verwendungsortes liegt.

Denn Holz ist ein sogenannter hygroskopischer Werkstoff, der sich immer der Luftfeuchtigkeit seiner Umgebung anpasst. Bei hoher Luftfeuchte nimmt sein Volumen allerdings zu und bei niedriger ab - was beim Bau mit Holz Probleme geben kann.

Frisch gefälltes Holz hat einen Feuchtegehalt von bis zu 150 Prozent, wie die Experten des Branchenheftes „baumarktwissen” (Ausgabe 3/2017) erklären. Bauholz für den Außenbereich - wie Terrassenbeläge und Gartenhütten - sollten einen Feuchtegehalt von 15 bis 18 Prozent haben. Maßhaltige Bauteile, die sich wenig dehnen oder zusammenziehen sollen wie Türen und Fensterrahmen sollten nur noch 12 bis 15 Prozent haben. Und wer Möbel für den Wohnraum selbst zimmern möchte, sollte beim Kauf Wert auf einen Feuchtegehalt von 6 bis 12 Prozent legen.

(dpa)

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