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Immergrüne Gehölze im Winter vor dem Vertrocknen schützen

Bäume und Sträucher, die im Winter ihr Laub behalten, brauchen in der kalten Jahreszeit etwas Pflege. Vor allem genügend Feuchtigkeit und ein Windschutz sind jetzt gefragt.
Immergrüne Gehölze wie die Eibe benötigen im Winter genügend Wasser. Foto: Andrea Warnecke Immergrüne Gehölze wie die Eibe benötigen im Winter genügend Wasser. Foto: Andrea Warnecke
Bonn. 

An immergrünen Gehölzen kann es im Winter zu Schäden kommen. Der Grund: Die Pflanzen verdunsten auch im Winter Wasser über ihre Blätter und Nadeln, können aus dem häufig gefrorenen Boden aber kein neues Wasser aufnehmen.

Besonders empfindlich sind zum Beispiel Kirschlorbeer, Eibe, Immergrüner Schneeball, Buchsbaum oder Lebensbaum. Erkennbar sind die Schäden im Frühjahr an braunen Blättern und Nadeln oder an komplett abgestorbenen Triebspitzen. Darauf macht die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen aufmerksam.

Vorbeugend ist es daher sinnvoll, die Pflanzen mit Reisig oder Strohmatten vor Wind sowie vor zu starker Sonneneinstrahlung zu schützen. Besonders wichtig ist das bei Gehölzen, die frisch gepflanzt wurden. Sinnvoll ist es auch, die Pflanzen an frostfreien Tagen noch einmal extra zu wässern. Laub oder Kompost auf der Erde verhindern darüber hinaus, dass der Boden weiter austrocknet oder gefriert.

(dpa)
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