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In Doppelreihen: Zuckermais als Mischkultur pflanzen

Zuckermais muss nicht unbedingt gekauft werden. Der Anbau ist nicht schwer. Allerdings muss man dabei ein paar Dinge beachten.
Zuckermais enthält zwar mehrere Zuckerarten - aber auch reichlich Gesundes wie Eiweiß und Vitamine. Foto: Kai Remmers Zuckermais enthält zwar mehrere Zuckerarten - aber auch reichlich Gesundes wie Eiweiß und Vitamine. Foto: Kai Remmers
Berlin. 

Der süße, gelbe Zuckermais (Zea mays) wird hierzulande immer beliebter. Gerade zur Grillsaison sind die leckeren Kolben eine schöne Ergänzung zu Steak und Co. Das süße Gemüse wächst auch im Garten und kann im Mai ausgesät werden.

Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin empfiehlt, die hohen Pflanzen mindestens als Doppelreihe auszusäen. Der große Reihenabstand von 60 bis 70 Zentimeter eignet sich gut, um andere wärmeliebende Pflanzen wie Gurken, Melonen oder Artischocken dazwischen zu setzen. Und bei der Doppelreihe klappt die Bestäubung besser: Der Mais ist auf den Wind angewiesen und die Trefferquote bei einer Doppelreihe daher höher. Besonders ideale Partner für den zu den Süßgräsern gehörenden Zuckermais sind Buschbohnen. In ihren Wurzelknöllchen speichern sie Stickstoff, die den hungrigen Mais zusätzlich mit Nährstoffen versorgen.

Voraussetzung dafür, dass der Mais gut wächst, ist ein gut gelockerter, nährstoff- und humusreicher Boden. Gerade in Trockenzeiten sollte der Hobbygärtner die Pflanzen gut wässern, sonst fällt die Ernte spärlich aus.

(dpa)
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