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Kleber fürs Heimwerken: Lösemittelfrei gleich schadstoffarm?

Ob kleine Reparaturen oder großflächiges Auslegen von Teppichen: So mancher Heimwerker nutzt dafür ausschließlich Öko-Kleber. Doch wer glaubt, dass diese unbedenklich sind, der irrt.
Heimwerker sollten wissen: „Ökologisch” deklarierte Produkte gelten nicht als unbedenklich. Foto: Andrea Warnecke/dpa/tmn Foto: dpa Heimwerker sollten wissen: „Ökologisch” deklarierte Produkte gelten nicht als unbedenklich. Foto: Andrea Warnecke/dpa/tmn

Köln (dpa/tmn) - Informationen auf dem Etikett wie „lösemittelarm” oder „lösemittelfrei” bedeuten bei Klebstoffen nicht, dass sie arm an Schadstoffen sind. Darauf weist der Tüv Rheinland hin.

Denn auch die als Lösemittelersatz verwendeten organischen Flüssigkeiten können die Raumluft belasten. Auch als „ökologisch” deklarierte Produkte gelten nicht als unbedenklich. Die Kleber enthalten häufig Terpengemische, die Reizungen an Haut und Schleimhäuten sowie allergische Reaktionen auslösen können.

Grundsätzlich empfiehlt der Tüv, eine Atemschutzmaske und Handschuhe bei der Verwendung von Klebern zu benutzen und für Frischluftzufuhr zu sorgen. Außerdem sollten Heimwerker die Verwendungs- und Arbeitsschutzhinweise der Hersteller beachten. Zum Beispiel beim Aushärten verdunsten Lösemittel, die eingeatmet werden. Vor allem problematisch sei das bei Sprayklebern und beim großflächigen Kleben wie von Teppichboden.

(dpa)
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