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Koriander im Frühjahr aussäen

Wer gern einen Streifzug durch die asiatische oder mexikanische Küche unternimmt, kommt um Koriander (Coriandrum sativum) nicht herum. Liebhaber ziehen das exotische Würzkraut am besten gleich selbst.
Koriander braucht humusreiche Erde. Foto: Andreas Arnold/dpa Koriander braucht humusreiche Erde. Foto: Andreas Arnold/dpa
Berlin. 

Das Frühjahr ist die beste Zeit, um mit der Aussaat des Koriander zu starten. Das erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Die runden, nach Orange duftenden Körner kommen in ein sonniges Beet mit durchlässiger, humusreicher Erde.

Wer Blätter ernten möchte, sollte die Samen im Abstand von etwa fünf Zentimeter ausbringen. Wer vor allem an den Samenkörnern interessiert ist, sollte den Pflanzen sogar gut 20 Zentimeter Platz zum Wachsen lassen, empfiehlt der BDG.

Für die Blatternte kann über den Sommer hinweg immer wieder nachgesät werden, so dass der Nachschub nicht abreißt. Für die Samenernte kommt dagegen nur die erste Aussaat in Frage: Die Pflanze muss erst blühen, bevor sich die kugelförmigen Samen bilden können.

Übrigens: Es lohnt sich nicht nur für den Geschmack, dem Essen etwas Koriander beizugeben. Seine Inhaltsstoffe sollen auch bei Magen-Darm-Beschwerden helfen.

(dpa)
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