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Madonnen-Lilie zum Sommerende pflanzen

Die Madonnen-Lilie ist ein wahrer Hingucker im Garten. Wer sie ins Blumenbeet aufnehmen möchte, sollte jedoch den richtigen Standort wählen. Auch kommen die Zwiebeln nicht zu tief in den Boden.
Die Madonnen-Lilie wird zum Sommerende gesetzt, im darauffolgenden Mai erblüht sie dann so prächtig. Foto: Andrea Warnecke/dpa Foto: dpa Die Madonnen-Lilie wird zum Sommerende gesetzt, im darauffolgenden Mai erblüht sie dann so prächtig. Foto: Andrea Warnecke/dpa
Berlin. 

Ihre prächtigen, eleganten Blüten wachten früher über jedem Bauerngarten: Die Madonnen-Lilie (Lilium candidum) mag extravagant wirken, wird jedoch schon seit Tausenden von Jahren kultiviert. Und sie ist erstaunlich unkompliziert in der Pflege.

Am Sommerende können die Zwiebeln gepflanzt werden, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Besonders wichtig für die Madonnen-Lilie ist der richtige Untergrund: Sie liebt nahrhafte, aber gut drainierte Böden, die auch kalkhaltig und steinig sein können. In schweren, nassen Böden dagegen geht sie ein. Am besten steht sie in der vollen Sonne.

Beim Kauf der Zwiebeln rät der BDG, darauf zu achten, dass diese kräftig und fest sind. Gepflanzt werden sie für Blumenzwiebeln außergewöhnlich flach: Ihre Spitze sollte nur wenige Zentimeter unter der Bodenoberfläche sitzen.

Nach dem Pflanzen bildet die Lilie schnell eine üppige Blattrosette, die Hobbygärtner im Winter mit Reisig vor Nässe schützen sollten. Im Mai können dann die prächtigen Blüten bewundert werden.

(dpa)
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