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Mieter muss für Schäden beim Montieren von Schränken zahlen

Grundsätzlich gilt: Mieter dürfen Möbel und andere Einrichtungsgegenstände nach Lust und Laune montieren. Treten aber beim Anbringen beispielsweise Schäden an Elektroleitungen auf, haftet der Verursacher.
Erwischt man beim Bohren versehentlich eine Leitung, kann das größere Schäden zur Folge haben. Mieter haften für die anfallenden Kosten. Foto: Christin Klose/dpa-tmn/dpa Erwischt man beim Bohren versehentlich eine Leitung, kann das größere Schäden zur Folge haben. Mieter haften für die anfallenden Kosten.
Berlin. 

Die Montage von Möbeln, Bildern und Spiegeln an die Wand gehört zum normalen Gebrauch einer Mietwohnung. Auch wenn dafür gebohrt und gehämmert werden muss: Eine Erlaubnis des Vermieters ist hierfür nicht notwendig. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin.

Bei der Montage sollte jedoch darauf geachtet werden, dass keine Wasser- oder Elektroleitungen beschädigt werden. Die Kosten für die Beseitigung etwaiger Beschädigungen und von hierdurch verursachten Folgeschäden, beispielsweise durch austretendes Wasser, muss der Mieter tragen. Daher sollte vor Bohrarbeiten oder der Befestigung von Nägeln immer geprüft werden, ob sich an dieser Stelle Leitungen befinden.

Besonderheiten der Wohnung muss der Mieter bei der Montage ebenfalls beachten. So ist insbesondere bei in der Wand verlegten Heizungen oder Innendämmungen Vorsicht geboten. Hier sollte die Montage von Möbeln oder Bildern an den betroffenen Wänden unterbleiben. Denn schon kleinste Löcher in der Wandheizung oder der Innendämmung können zu hohen Folgekosten führen.

(dpa)
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