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Gesamteindruck des Hauses: Mieter sind bei Gestaltung des Balkons nicht gänzlich frei

Erlaubt ist nicht alles, was gefällt. Selbst bei der Begrünung und Verschönerung des Balkons einer Mietwohnung, sind der Freiheit Grenzen gesetzt.
Bald geht es los, mit der Bepflanzung und Verschönerung des Balkons. Doch einige Regeln sind auch hier zu beachten. So dürfen rankende Pflanzen nicht das Mauerwerk beschädigen. Foto: Patrick Pleul Bald geht es los, mit der Bepflanzung und Verschönerung des Balkons. Doch einige Regeln sind auch hier zu beachten. So dürfen rankende Pflanzen nicht das Mauerwerk beschädigen. Foto: Patrick Pleul
München. 

Grundsätzlich können Mieter ihren Balkon zwar nach ihren Vorstellungen gestalten. So dürfen sie zum Beispiel ihre Blumenkästen bepflanzen, wie sie wollen. Allerdings gibt es gewisse Grenzen, erklärt der Mieterverein München.

So sind zum Beispiel Ranken, die das Mauerwerk und somit das Eigentum des Vermieters beschädigen können, nicht erlaubt. Auch ein Sichtschutz am Balkon darf nur angebracht werden, wenn er den Gesamteindruck des Hauses nicht stört. Bis zur Höhe der Balkonbrüstung ist er zulässig, wenn er mit der Gestaltung der Außenfassade vereinbar ist.

Bei sehr ausgefallenen Farben oder Mustern sollte man den Vermieter vorher fragen. Das gilt auch bei der Installation einer Markise. Denn die Befestigung an der Hauswand ist ein Eingriff in die Bausubstanz. Der Vermieter muss hier zustimmen.

(dpa)
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