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Muss das Gemüsebeet täglich gegossen werden?

An heißen Tagen wird im Garten viel gegossen. Doch damit tut man dem Gemüsebeet nicht immer etwas Gutes. Hobbygärtner sollten im Sommer die Tipps der Garten-Experten befolgen.
Das Beet muss nicht gleich gegossen werden, sobald der Boden trocken ist. In Hitzeperioden entwickeln die Pflanzen sogar eine beständigere Wasserspeicherung. Foto: Franziska Gabbert Das Beet muss nicht gleich gegossen werden, sobald der Boden trocken ist. In Hitzeperioden entwickeln die Pflanzen sogar eine beständigere Wasserspeicherung. Foto: Franziska Gabbert
Berlin. 

Ist der Boden an der Oberfläche trocken, wird gegossen - so machen es die meisten im Sommer. Und geben dann lieber ein paar Mal am Tag ein Schlückchen. Doch das kann ein Fehler sein.

Bei hohen Temperaturen verdunstet gegossenes Wasser direkt - und zwar schneller, als es die Pflanze aufnehmen kann. Gibt man den Pflanzen im Beet täglich 2 Liter pro Quadratmeter, verdunstet gut 1 Liter davon, erklärt die Bayerische Gartenakademie.

Was raten die Experten also? Hobbygärtner sollten besser 14 Liter pro Woche an einem einzigen Tag im Beet vergießen. Und zwar verteilt auf mehrere Stunden, so dass das Wasser genügend Zeit bekommt, einzusickern.

Diese Meinung teilt auch die Königliche Gartenakademie in Berlin. Besser nur gießen, wenn die Pflanzen im Beet auch wirklich schlappmachen, lautet der Rat. Denn dann ist das Grün gezwungen, tiefere Wurzeln zu entwickeln - und sich selbst auch ein wenig mit Wasser zu versorgen. Gerade in Hitzeperioden sichert das eher ihr Überleben.

(dpa)
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