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Nicht alle Pflanzen dürfen auf den Kompost

Der Kompost ist der ideale Ort, um Gartenabfälle zu entsorgen. Schnittgut, Erntereste und Herbstlaub werden dort zu wertvoller Humuserde verwandelt. Doch nicht alles sollte auf dem Kompost landen.
Laub und Schnittgut landen in der Regel auf dem Kompost. Pflanzenteile die von Fäule oder Welkerkrankungen befallen sind, gehören jedoch nicht auf den Kompost. Foto: Uwe Zucchi/dpa Laub und Schnittgut landen in der Regel auf dem Kompost. Pflanzenteile die von Fäule oder Welkerkrankungen befallen sind, gehören jedoch nicht auf den Kompost.
Bonn. 

Zeigt sich Fäule im Wurzel- oder Stängelbereich, sollten Hobbygärtner die kranken Pflanzen nicht auf dem Kompost entsorgen. Auch bei Welkerkrankungen wie der Asternwelke ist Vorsicht geboten, berichtet die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Denn häufig bilden die Erreger dieser Erkrankungen widerstandsfähige Dauersporen aus. Diese können sich beim Ausbringen des Kompostes weiterverbreiten. Auch samentragende Unkräuter und Wurzelunkräuter, wie Quecke und Giersch, gehören demnach nicht auf den Kompost.

Bei den meisten Pflanzenabfällen ist die Kompostierung hingegen unbedenklich. So entstehen etwa keine Probleme bei Pflanzen, die von Mehltau, Blattfleckenkrankheiten oder von Blattläusen befallen sind.

(dpa)
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