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Pflaumen im Garten kultivieren: Robuste Sorten wählen

Im Garten feiern gerade alte Sorten ein Comeback. Doch bei Pflaumen sollte man auf neue Schöpfungen setzen. Denn die sind nicht so anfällig für das Scharka-Virus.
Damit Pflaumen groß und aromatisch werden, müssen die Pflanzen an heißen Tagen gegossen werden. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn Damit Pflaumen groß und aromatisch werden, müssen die Pflanzen an heißen Tagen gegossen werden.
Berlin. 

Wie heißt es richtig: Pflaume, Zwetschge oder Mirabelle? Die botanische Antwort lautet: Alle diese Früchte sind Pflaumen (Prunus domestica), wie der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) erklärt.

Zwetschgen nennt man die eher länglichen Pflaumen mit Bauchnaht, Mirabellen sind meist klein, rund und gelb und die eigentlichen Pflaumen groß und rund. Besonders bei neuen Züchtungen verwischen diese klaren Merkmale jedoch auch schnell.

Für den Garten sollte unbedingt eine Sorte gewählt werden, die gegen das Scharka-Virus resistent ist. Es wird von Blattläusen übertragen. Alte Sorten wie die 'Hauszwetsche' sind leider sehr anfällig, weniger Sorgen bereiten neue Züchtungen wie 'Bühler Frühzwetschge' oder 'Jojo'. Für kleine Gärten gibt es auch Sorten, die nicht so groß werden.

Pflaumenbäume sind sehr pflegeleicht. Da die Früchte ausreichend Wasser benötigen, um groß und aromatisch zu wachsen, empfiehlt der BDG, an heißen Tagen zu wässern. Am besten gibt der Hobbygärtner erst abends reichlich Wasser, so verdunstet es nicht in der Hitze des Tages und kann bis zu den Wurzeln durchdringen.

(dpa)
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