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Rasen im Schatten sollte Lägerrispengras enthalten

Es gibt Pflanzen die sind für einen schattigen Standort besser geeignet als andere. Das gilt auch für Rasen. Bekommt die Grünfläche wenig Licht, ist dies beim Kauf einer Samenmischung zu berücksichtigen.
Ein Rasen besteht aus mehreren Grassorten. Je nach Standort wächst eine Sorte besser und dominiert damit die Mischung. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Ein Rasen besteht aus mehreren Grassorten. Je nach Standort wächst eine Sorte besser und dominiert damit die Mischung.
Bonn. 

Samenmischungen für den Rasen werden für die Anforderungen und den Standort passend gemischt. Jeder Hersteller hat hier eine andere Formel. Wer einen Rasen im Schatten anlegen will, sollte auf die richtige Zusammensetzung achten.

Idealer Weise enthält die  Mischung das Lägerrispengras (Poa supina) zu mindestens fünf Prozent. Dafür werden branchenüblich weniger Samen der Unterart Festuca rubra rubra beigemischt. Darauf weist die Deutsche Rasengesellschaft in Bonn hin.

Ein strapazierfähiger Hausrasen besteht in der branchenüblichen Grundmischung aus 40 Prozent Rotschwingel (Festuca rubra), 30 Prozent Deutschem Weidelgras (Lolium perenne) und 30 Prozent Wiesenrispe (Poa pratensis).

Diese Mischung sei in der Lage, sich je nach Bodenart und Nährstoffverfügbarkeit dem Standort gut anzupassen, erklären die Experten. Bei einem sandigen, mageren Boden dominiert die Grasart Rotschwingel letztlich den gewachsenen Rasen. Bei lehmigen und nährstoffreichem Boden wächst Deutsches Weidelgras stärker heran als die anderen Arten in der Mischung.

Grüne oder weiße Etiketten auf dem Beutel oder dem Container mit Saatgut zeigen die jeweilige Mischung des Produktes an. Die enthaltenen Arten werden oft mit den botanischen Begriffen genannt. Und es kann sein, dass sich bei den Hersteller in der ganz eigenen Firmenmischung einzelne Grasarten noch in Unterarten oder Sorten aufteilen. Zu erkennen an einem dritten Namensteil am Ende.

(dpa)
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