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Samtflecken an Tomate: Gewächshaus besser lüften

Gerade bei unbeständiger Witterung können Tomaten besser in einem Gewächshaus heranreifen. Doch auch hier herrschen nicht immer optimale Bedingungen. Worauf Hobby-Gärtner achten sollten:
Keine Sorge: Befällt die Samtfleckenkrankheit Tomatenpflanzen im Gewächshaus, ist die Ernte in der Regel nicht gefährdet. Foto: Kai Remmers/dpa-tmn Keine Sorge: Befällt die Samtfleckenkrankheit Tomatenpflanzen im Gewächshaus, ist die Ernte in der Regel nicht gefährdet. Foto: Kai Remmers/dpa-tmn
Bonn. 

Bekommen Tomaten im Gewächshaus zu wenig frische Luft ab, kann sich die Samtfleckenkrankheit entwickeln. Ein Pilz bildet gelbliche, unscharf begrenzte Flecken an den Blättern, erklärt der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

In der Folge entstehen an den Unterseiten auch grau-braune, leicht samtige Pilzbeläge. Ist der Befall stark, vergilben die Blätter letztlich und sterben zum Teil ab. Die Früchte sind den Angaben zufolge nicht betroffen. Sie können auch ohne Probleme weiter geerntet werden.

Was kann der Gemüsegärtner gegen den Befall tun? Hohe Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus begünstigt die Entwicklung der Krankheit. Daher ist regelmäßiges Lüften wichtig. Außerdem sollte der Gärtner die Pflanzen so gießen, dass die Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus nicht zu stark ansteigt, raten die Experten.

Das gelingt zum Beispiel, indem er sparsam und sehr gezielt den Wurzelbereich gewässert und nicht von oben das Wasser auf die ganze Pflanze regnen lässt. Und durch regelmäßiges Hacken des Bodens dringt das Wasser auch schneller ein.

Außerdem lässt sich den Gartenexperten zufolge die Gefahr vermindern, indem man resistente oder widerstandsfähige Tomaten-Sorte anpflanzt.

(dpa)
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