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Schadet dem Rasen ein zu radikaler Schnitt?

Rasenmähen tun die wenigsten gern, und doch kommt man während der Wachstumszeit im Frühling und Sommer nicht drum herum. Auch wenn es eine Ersparnis zu sein scheint - von einem zu kurzen Schnitt raten Experten ab.
Der Rasen sollte nicht kürzer als 3,5 Zentimeter geschnitten werden. Sonst schadet das den Gräsern. Foto: Kai Remmers/dpa Der Rasen sollte nicht kürzer als 3,5 Zentimeter geschnitten werden. Sonst schadet das den Gräsern. Foto: Kai Remmers/dpa
Bonn. 

Das Rasenmähen ist im Frühling und Sommer eine leidige Aufgabe. Manche Grassorte wächst rasend schnell - und wöchentlich muss der Hobbygärtner mit seinem Mäher ran.

Warum den Rasen dann nicht einfach ganz kurz abschneiden, um Zeit zu gewinnen? Vor allem vor einem langen Urlaub klingt das nach einer guten Taktik. Aber davon rät die Deutsche Rasengesellschaft in Bonn ab.

Denn sehr tief geschnittene Gräser sind empfindlich. Daher empfehlen die Experten, eine Schnitthöhe zwischen 3,5 und 5 Zentimetern einzuhalten. In schattigen Bereichen sollten es nicht weniger als 4,5 Zentimeter sein. Außerdem wird am besten nie mehr als die Hälfte der Aufwuchshöhe auf einmal abgeschnitten. Das bedeutet, der Hobbygärtner sollte also nicht zu lange mit dem Schnitt warten.

Die Dichte des Rasens wird durch regelmäßiges Abschneiden gefördert. Die Gräser bilden dann immer wieder neue Seitentriebe, Blätter und Ausläufer, erklären die Experten.

Und das regelmäßige Mähen hat noch einen Vorteil, der nicht zu unterschätzen ist: Es beseitigt die Konkurrenz der Gräser. Denn Unkraut verträgt oft keinen Schnitt. Bei zu tiefem Mähen verbreitet sich Moos außerdem besonders stark.

(dpa)
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