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Schmetterlingsblütler verbessern den Gartenboden

Lupinen, Sommer-Wicken oder Inkarnat-Klee haben Eines gemeinsam: sie gelten als Tiefwurzler. Aufgrund ihrer Eigenschaften eignen sie sich hervorragend für ein Blumenbeet. Selbst wenn sie irgenddwann zerfallen, tun sie den nachfolgenden Pflanzen etwas Gutes.
Lupinen gehören zu den sogenannten Schmetterlingsblütlern. Ihre Wurzeln können den Boden lockern und ihn mit Stickstoff anreichern. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Lupinen gehören zu den sogenannten Schmetterlingsblütlern. Ihre Wurzeln können den Boden lockern und ihn mit Stickstoff anreichern. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Bonn. 

Schmetterlingsblütler wie Lupinen, Sommer-Wicken und Inkarnat-Klee helfen, den Boden des Blumenbeetes zu verbessern. Viele der Pflanzen sind sogenannte Tiefwurzler - mit Ausläufern, die recht weit in den Boden reichen.

Sie lockern dadurch sogar stark verdichtete Böden auf, erläutert Andreas Kirschenlohr, Mitglied im Bund deutscher Staudengärtner in Bonn. Und an den Wurzeln sitzen Knöllchenbakterien, die mit der Pflanze eine Symbiose eingehen. So sind die Schmetterlingsblütler in der Lage, Luftstickstoff zu fixieren. Dieser molekulare Stickstoff hat einen Anteil von 78 Prozent an der Luft. Zerfallen die Pflanzen irgendwann, setzen sie Stickstoff frei für nachfolgende Pflanzen. Schmetterlingsblütler düngen den Boden also auf natürliche Weise.

(dpa)
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