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Schmetterlingsorchidee gut durch den Winter bringen

Wer sich Schmetterlingsorchideen anschafft, muss sie in der kalten Jahreszeit besonders gut pflegen. Vielen gelingt das nicht. Wie man Fehler vermeidet, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde.
Viele Orchideen überleben den Winter nicht. Schuld sind Fehler bei der Pflege. Foto: Franziska Gabbert Viele Orchideen überleben den Winter nicht. Schuld sind Fehler bei der Pflege. Foto: Franziska Gabbert
Berlin. 

Schmetterlingsorchideen (Phalaenopsis-Hybriden) werden meist in voller Blüte angeboten - sie überleben dann aber oft den Winter auf der Fensterbank nicht. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) erklärt typische Pflegefehler:

Zu viel Wasser:  Werden die Blätter der Orchidee schlapp und runzelig, gießen viele instinktiv mehr - und machen es damit noch schlimmer. Gerade im Winter besteht eher die Gefahr, die Blume zu übergießen. Der BDG rät, das Substrat immer komplett austrocknen zu lassen, bevor wieder gegossen wird. Und dann gibt es am besten zimmerwarmes Wasser.

Zu warm oder zu kalt:  Zeigt sich eine neue Blütenrispe, deren Knospen aber vor dem Aufblühen vertrocknen und abfallen, kann dies mehrere Ursachen haben. Vielleicht war die Pflanze kurz kalter Luft ausgesetzt. Das bekommt ihr genauso wenig wie Zugluft. Auch aufsteigende Heizungsluft - häufig bei einem Standort auf dem Fensterbrett - nimmt die Pflanze übel. Es kann aber auch ein Obstkorb schuld sein: Reifegase, die von Äpfeln oder Birnen verströmt werden, lassen auch Orchideenknospen altern und vorzeitig abfallen.

(dpa)
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