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Schnittlauch erlebt im Herbst den zweiten Frühling

Nicht alle Gartenkräuter sind so empfindlich, dass sie im Winter zu wachsen aufhören. Der Schnittlauch ist ein Beweis dafür. Befindet er sich in der kalten Jahreszeit auf einer Fensterbank, sprießt er ein zweites Mal.
Hobbygärtner sollten Schnittlauch im Oktober ausgraben und ihn auf der Fensterbank wachsen lassen. Foto: Jens Büttner Hobbygärtner sollten Schnittlauch im Oktober ausgraben und ihn auf der Fensterbank wachsen lassen. Foto: Jens Büttner
Berlin. 

Die Zeit der frischen Gartenkräuter neigt sich dem Ende entgegen. Doch das muss nicht sein: Der Schnittlauch (Allium schoenoprasum) wächst in der kalten Jahreszeit auch auf der Fensterbank.

Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin rät aber, frühestens Ende Oktober den Schnittlauch im Garten auszugraben. Bestenfalls hat er bereits einmal Frost bekommen, dann treibt er besser wieder aus.

Ist das Laub noch nicht komplett abgetrocknet, sollte der Hobbygärtner den Wurzelballen sogar noch etwas auf dem Beet liegen lassen. Dann kann er in kleine Stücke zerteilt werden. Der BDG empfiehlt, das trockene Laub auf etwa drei Zentimeter zu kürzen. Jedes Stück Wurzelballen kommt in einen Topf mit Erde gemischt mit etwas Sand, und er wird mit lauwarmem Wasser angegossen.

Nun muss das Würzkraut nur noch an einen hellen, warmen Ort gestellt werden. Bald zeigt sich wieder grüner, aromatischer Schnittlauch, der den ganzen Winter frisch genossen werden kann.

(dpa)
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