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Sensor sucht in der Wand nach Rohren und Leitungen

Wer nicht weiß, wie die Strom- und Wasserleitungen im Haus verlaufen, der kann beim Bohren schnell einen großen Schaden verursachen. Der Sensor Walabot DIY hilft, auf Nummer sicher zu gehen.
Dieses Rohr in der Wand geht um die Ecke - sichtbar macht das der Sensor Walabot DIY. Er wird an ein Smartphone angesteckt und kannbis zu zehn Zentimeter tief in die Wand schauen. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn Dieses Rohr in der Wand geht um die Ecke - sichtbar macht das der Sensor Walabot DIY. Er wird an ein Smartphone angesteckt und kannbis zu zehn Zentimeter tief in die Wand schauen.
Berlin. 

Bohren ohne Stromausfall oder Wasserleck - das soll der Walabot DIY vom israelischen Startup Vayyar sicherstellen. Er kann in die Wand schauen und so Heimwerkern helfen, beim Dübeln nicht die falsche Stelle zu erwischen.

Mit Hilfe von schwachen Radarstrahlen erkennt das ans Smartphone angeschlossene Gerät Rohre, Leitungen oder Streben in Trockenbau-, Stein- und Betonwänden. Auch Schädlingsbefall kann auf dem Smartphone-Display sichtbar gemacht werden.

Bis zu zehn Zentimeter tief kann das auf der Elektronikmesse IFA (noch bis 6. September) gezeigte Gerät in Wände schauen. Der Preis beträgt rund 100 Euro. Neben dem Walabot DIY gibt es einen Entwicklerbausatz mit dem Sensor zu kaufen. Bastler können damit eigene Anwendungen erschaffen.

Der Walabot DIY ist nur ein erster Anwendungsbereich für die Technik dahinter. Aktuell ist nach Unternehmensangaben ein System zur Erkennung von Brustkrebs in klinischer Erprobung. Auch Personen lassen sich mit Hilfe der Radarsensoren zählen, ihre Position oder ihre Atemfrequenz bestimmen. Mögliche Einsatzszenarien wären in der Alten- und Krankenpflege, dem Sicherheitsbereich oder als Sensoren im vernetzten Heim.

(dpa)
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