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Sicherheit und Digitalisierung auf „Kind+Jugend” im Fokus

Die „Kind+Jugend” wächst und wächst. In diesem Jahr rückt die internationale Messe neben der Sicherheit der Kleinsten auch die digitalen Helfer in den Mittelpunkt. Ein Kinderwagen mit Elektromotor gehört zu den Neuheiten.
Bei dem intelligenten eKinderwagen von Emmaljunga unterstützen zwei lautlose Elektromotoren das Schieben bergauf und das automatische Abbremsen. Bilder > Foto: Rolf Vennenbernd Bei dem intelligenten eKinderwagen von Emmaljunga unterstützen zwei lautlose Elektromotoren das Schieben bergauf und das automatische Abbremsen.
Köln. 

Die weltgrößte Messe für Baby-und Kinderausstattung „Kind+Jugend” (bis 23. September) ist mit Neuheiten bei Kinderwagen, Autositzen, Spielzeug und Möbeln gestartet. Im Fokus der rund 1250 Aussteller aus 53 Ländern stehen die Themen Sicherheit und zunehmend auch digitale Helfer und Vernetzung.

Als Weltneuheit wird ein „intelligenter eKinderwagen” präsentiert, bei dem zwei lautlose Elektromotoren das Schieben bergauf unterstützen oder auch automatisch abbremsen. Das System lässt sich über eine App steuern, die sich via Bluetooth mit dem Kinderwagen verbindet.

Bis Sonntag wird auch ein mit Sensoren ausgestatteter Autositz gezeigt, der mit dem Mobiltelefon verbunden ist und Alarm auslösen kann. Rund ums Babybettchen spielen „smarte Helfer” ebenfalls eine wachsende Rolle. Neu zu sehen laut Koelnmesse: Ein magnetisch an der Kleidung befestigtes Minigerät, das Atembewegungen und Geräusche misst und Veränderungen der Schlafposition erkennt.

Auch beim Kauf von Kindermöbeln sind Sicherheitsaspekte oft entscheidend, viele Hersteller werben laut Möbelindustrie-Verband mit Prüfsiegeln. Nach Branchenangaben sind viele Eltern bereit, für Sicherheit tief in den Geldbeutel zu greifen.

2017 stiegen die Ausgaben für Kinder bis drei Jahre laut Handelsverband Spielwaren um zwei Prozent auf gut 2,5 Milliarden Euro. Werden bundesweit alle Ausgaben für Kinder bis 14 Jahre mit eingerechnet, stieg der Gesamtmarkt laut BDKH sogar auf 7,3 Milliarden Euro. Beim Umsatz profitiert die Branche auch von hohen Geburtenzahlen der vergangenen Jahre.

(dpa)
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