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So pflanzt man den Elfenkrokus ganz natürlich

Überall Krokusse, locker verstreut auf der Wiese. So wirken die Frühblüher am schönsten. Wer solch einen Hingucker haben möchte, muss jetzt aktiv werden und zu einem Gärtner-Trick greifen.
Krokusse erfreuen das Auge am Winterende. Foto: Sven Hoppe/dpa Krokusse erfreuen das Auge am Winterende.
Berlin. 

In ein paar Monaten, wenn der Garten noch im Winterschlaf liegt, wird der Elfenkrokus (Crocus tommasinianus) seine Blüten aus dem Boden schieben. Damit das eintrifft, muss er noch im Herbst gepflanzt werden.

Um die Zwiebeln möglichst natürlich zu verteilen, empfiehlt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin einen Trick: Die Zwiebeln einfach beherzt auf den Rasen werfen und dort einpflanzen, wo sie liegenbleiben.

Die Zwiebeln werden mit einem Pflanzholz etwa fünf bis acht Zentimeter tief in den Boden gebracht. An sonnigen bis halbschattigen Plätzen fühlt sich der Elfenkrokus besonders wohl. Grundsätzlich ist die frühe Blume anspruchslos, nur Staunässe mag sie nicht, da diese die Zwiebeln faulen lässt.

Unter den Krokussen gilt der Elfenkrokus als die beste Art zum Verwildern, erklärt der BDG. Schnell bilden die zunächst einzelnen Pflanzen große Teppiche, die den Rasen im Februar in ein blau-violettes Blütenmeer verwandeln. Besonders praktisch: Wenn die erste Mahd der Wiese ansteht, haben die Elfenkrokusse Blüte- und Regenrationszeit bereits hinter sich. Man darf sie also einfach mit abschneiden.

(dpa)
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