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Stauden teilen: Schnittstelle mit Holzkohle einpudern

Mehrjährige Stauden sind wie Menschen. Sie altern mit der Zeit. Mit ein paar Tipps können Gärtner dem Alterungsprozess entgegenwirken. So blühen die Pflanzen auch in den kommenden Jahren noch schön.
Prachtvolle Stauden und ihre Blüten dicht an dicht - wenn man die Stauden entsprechend hegt und pflegt. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Prachtvolle Stauden und ihre Blüten dicht an dicht - wenn man die Stauden entsprechend hegt und pflegt.
Neustadt/Weinstraße. 

Nach dem Teilen von Stauden sollten Hobbygärtner die Schnittstellen mit Holzkohle einpudern. Das verhindere Fäulnis, erklärt die Gartenakademie Rheinland-Pfalz.

Stauden wachsen über viele Jahre, jedes Frühjahr treiben sie erneut aus. Doch ähnlich wie beim Mensch gilt: Mit dem Alter werden auch Stauden schwächer. Sie blühen dann weniger prächtig, und sie sind teils anfälliger für Krankheiten. Ein Anzeichen für das Vergreisen ist bei vielen Stauden, dass die Horste innen kahl werden.

Daher sollten Hobbygärtner sie alle paar Jahre wieder teilen - das ist der Jungbrunnen für Stauden. Sie werden wieder vitaler. Der Sommer ist laut der Gartenakademie Rheinland-Pfalz ein guter Zeitpunkt dafür. Man gräbt den Wurzelstock aus und zieht ihn auseinander. Oder man teilt ihn mit einem Spatenschnitt.

(dpa)
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