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Tapezieren im Neubau: Test zeigt Trocknung der Wand an

Auf frischem Putz kann eine Tapete nicht haften. Deshalb muss die Wand austrocknen. Doch woher wissen Heimwerker, ob die Oberfläche wirklich zum Tapezieren bereit ist? Dafür gibt es einen Trick.
Wenn der Putz noch nicht durchgetrocknet ist, hält die Tapete unter Umständen nicht auf der Wand. Foto: Oliver Stratmann/dpa Wenn der Putz noch nicht durchgetrocknet ist, hält die Tapete unter Umständen nicht auf der Wand. Foto: Oliver Stratmann/dpa
Düsseldorf. 

Ein neuer Wandputz ist in der Regel nach sechs Wochen so gut getrocknet, dass man darauf tapezieren kann. Wer auf Nummer sicher gehen will, macht sich einen Trick zunutze.

Eine Fläche von 0,25 Quadratmeter mit einer Abdeckfolie abkleben, erklärt das Deutsche Tapeten-Institut in Düsseldorf. Circa zwölf Stunden warten. Hat sich in dieser Zeit an der Folie Feuchtigkeit angesammelt, muss der Putz noch weiter trocknen. Die Experten raten dann, für eine Weile gut zu lüften.

Der Verband Privater Bauherren in Berlin rät grundsätzlich, nach dem Auftragen eines Estrichs und Wandputzes im Rohbau mindestens zwei Wochen lang das leere Haus zu heizen. Dazu sollten Bauherren drei- bis viermal täglich für jeweils zehn Minuten Stoßlüften. Eine Ausnahme gibt es: Wenn bei nasser Witterung die Luftfeuchtigkeit außen höher ist als innen, sollten Bauherren nicht lüften.

(dpa)
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