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Tränendes Herz mag feuchten und nicht zu sonnigen Standort

Tränendes Herz, Flammendes Herz: Hinter diesen Namen verbirgt sich eine Liebesgeschichte. Die schöne Staude ist eine besonders gern gesehene Pflanze im Garten und gar nicht mal so anspruchsvoll.
Das Tränende Herz lässt sich gut an den Blüten erkennen: Herzförmige Blütenblätter sind an der unteren Spitze geöffnet, woraus eine Art weiße Träne fällt. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Das Tränende Herz lässt sich gut an den Blüten erkennen: Herzförmige Blütenblätter sind an der unteren Spitze geöffnet, woraus eine Art weiße Träne fällt. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Hamburg. 

Die Gartenstaude Tränendes Herz mag Standorte, die nicht zu sonnig sind und deren Boden gleichmäßig feucht bleibt. Sie kommt am besten in Gruppen von drei bis fünf Exemplaren zur Geltung, wobei ein Pflanzabstand von 70 Zentimeter eingehalten werden sollte.

Darauf weist der Botanische Sondergarten Wandsbek in Hamburg hin. Er hat das Tränende Herz zur Giftpflanze des Jahres 2017 gekürt. Alle Teile der Staude sind toxisch, besonders aber die Wurzeln.

Das Tränende Herz wird bis zu 90 Zentimeter hoch. Die Staude lässt sich gut an ihren Blüten erkennen, die auch namensgebend sind: Herzförmige Blütenblätter sind an der unteren Spitze geöffnet, woraus eine Art weiße Träne fällt.

Darum rankt sich eine Legende aus Japan: Ein junger Mann wollte ein Mädchen erobern und schenkte ihr zwei Kaninchen, ein Paar Schuhe und ein Paar Ohrringe. Sie verweigerte die Gaben und die Liebe. Aus Verzweiflung stach sich der Mann mit einem Dolch ins Herz - so wurde es zu einem blutenden beziehungsweise tränenden Herz, der Blütenform.

(dpa)
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