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Veredelungsstelle von Rosen vor Frost schützen

Hobbygärtner bereiten ihre Rosen jetzt am besten auf den Winter vor. Wichtig ist vor allem, dass sie die Veredelungsstelle isolieren. Auch beim Rückschnitt gibt es etwas zu beachten.
Wird es kalt, benötigen Rosen einen besonderen Schutz. Die Pflanzenbasis sollte dann etwa mit Tannenzweigen bedeckt werden. Foto: Stephanie Pilick Wird es kalt, benötigen Rosen einen besonderen Schutz. Die Pflanzenbasis sollte dann etwa mit Tannenzweigen bedeckt werden. Foto: Stephanie Pilick
Offenburg. 

Im Winter muss die Veredelungsstelle von Rosen gut vor Kälte geschützt werden. Am besten häufelt man daher gut 15 bis 20 Zentimeter hoch Erde um den Stock an.

Oder man schütze die Pflanzenbasis mit Tannenzweigen, raten die Experten der Fachzeitschrift „Mein schöner Garten” (Ausgabe November 2016). Die Veredelungsstelle ist ein verdickter Basistrieb, er liegt rund fünf Zentimeter tief im Boden.

Im Herbst können Hobbygärtner noch zu lange Triebe oder alte Blütenstände von den Rosenstöcken abschneiden. Aber das sollte man nicht zu ausgiebig machen. Wird die Schere nicht zu tief angesetzt, bleibt der Pflanze eine Reserve für den eigentlichen Rückschnitt im Frühjahr - vor allem, wenn die Zweige im Winter Frostschäden erleiden.

Nach Frostschäden treibt die Rosen im nächsten Frühling nicht mehr aus, erklärt der Bund deutscher Baumschulen in Berlin. Lässt man die Triebe der Sträucher jetzt aber stehen, wird der Frostschaden nicht so schlimm. Die Experten sprechen sogar davon, dass ungeschnittene Rosen die kalte Jahreszeit problemlos überstehen.

Auch bei Schneeball, Winterjasmin und Forsythie, die im Frühjahr erblühen, sollte man auf den Rückschnitt im Herbst verzichten. Die Knospen sind schon ausgebildet - entfernt man sie, entfällt die Blüte natürlich.

(dpa)
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