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Vorsortieren von Bauschutt spart Kosten

Vorsorgen ist besser als nachsortieren: Denn wer seinen Bauschutt bei einer Renovierung gleich trennt, der spart Zeit und Geld.
Nicht einfach alles in einen Container werfen. Vorsortieren lohnt sich. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Nicht einfach alles in einen Container werfen. Vorsortieren lohnt sich. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Bonn. 

Wer seinen Bauschutt trennt, kann viel Geld sparen. Sogar bei kleineren Renovierungen kann es sinnvoll sein, mehrere Container statt eines einzelnen aufzustellen.

Sonst müssen die Abfälle nachträglich auf dem Bau- und Wertstoffhof sortiert werden oder landen in der teuren Entsorgung durch die Müllverbrennungsanlage.

Ein großer Teil der üblichen Baustoffe eines Hauses ist zwar ökologisch unbedenklich, manches aber hochgefährlich, weil es mit giftigen Chemikalien belastet ist. „Ein Container voller unbehandeltem Mauerwerk ist viel preiswerter zu entsorgen als ein Behälter, in dem Baustoffe bunt gemischt zusammenliegen”, erläutert Stefan Schmidmeyer vom Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung in Bonn. „Wenn Schadstoffe wie Dämmmaterial, Dachpappe oder behandeltes Holz dabei sind, wird unter Umständen der gesamte Inhalt als gefährlicher Abfall oder sogar als Sondermüll eingestuft und ist dann wesentlich teurer.”

Es könne sogar passieren, dass der Bauherr solche Fuhren vom Entsorgungsbetrieb zurückbekommt, weil niemand diesen Schutt abnimmt. „Dann muss nachsortiert werden”, erklärt Schmidmeyer.

(dpa)
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