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Waldbrandgefahr steigt: Rauch- und Grillverbot bis Herbst

Wegen extremer Trockenheit besteht derzeit in Teilen Süd- und Ostdeutschlands sehr hohe Waldbrandgefahr. Doch nicht nur bei Hitze, sondern den ganzen Sommer über ist das Rauchen und Grillen in deutschen Wäldern verboten.
Symbolbild: Jens Wolf/dpa Foto: Jens Wolf/dpa Symbolbild: Jens Wolf/dpa
Bonn. 

In Wäldern herrscht aufgrund der Brandgefahr den gesamten Sommer über Rauchverbot. Daneben darf im und am Wald kein Lager- oder Grillfeuer entfacht werden, ausgenommen sind ausgewiesene Grillplätze. Darauf weist die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Bonn hin.

Das Rauchverbot gilt in den meisten Bundesländern bis 31. Oktober, in Sachsen-Anhalt bis 15. Oktober und in den Wäldern von Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen sogar ganzjährig.

Eine unterschätzte Gefahr ist Müll, der im Wald weggeworfen wird. Glasflaschen und Folien wirken unter Umständen wie eine Brennlupe und entfachen Flammen, auch Feuerzeuge oder Dosen mit chemischen Abfällen können Brände auslösen. Wichtig ist natürlich auch, keine Zigaretten aus dem Auto zu werfen.

Um Waldbrände zu vermeiden, dürfen auch keine Autos, Motorräder und Nutzfahrzeuge der Landwirte auf Wiesen und Waldwegen abgestellt werden, da ihre heiß gelaufenen Katalysatoren Feuer entfachen können.

Laut dem Deutschen Wetterdienst lag die Gefahr von Waldbränden am Dienstag (20. Juni) in Teilen Süd- und Ostdeutschlands bei der höchsten Stufe fünf, in weiten Teilen des Landes bei Stufe vier.

(dpa)
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