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Wenn Bienen fehlen: Kürbisblüten mit Pinsel befruchten

Die Pflanzzeit des Kürbisses ist vorüber. Nun sollte er eigentlich schön wachsen. Doch was kann man tun, wenn die bestäubenden Insekten fehlen? Ein paar Tipps für Hobbygärtner.
Damit die Kürbisse gut wachsen, können Gärtner ein wenig nachhelfen: Einfach mit einem Pinsel die weiblichen Blüten mit den Pollen der männlichen bestreichen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa Damit die Kürbisse gut wachsen, können Gärtner ein wenig nachhelfen: Einfach mit einem Pinsel die weiblichen Blüten mit den Pollen der männlichen bestreichen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Neustadt/Weinstraße. 

Der Kürbis entwickelt männliche und weibliche Blüten. Bemerken Hobbygärtner im Sommer, dass in ihrem Garten nicht viele bestäubende Insekten wie Hummeln und Bienen fliegen, sollten sie nachhelfen.

Dann versehen sie mit einem Pinsel die weiblichen Blüten mit den Pollen der männlichen, erklärt die Gartenakademie Rheinland-Pfalz. Bereits in Sommern mit durchschnittlicher Wetterlage ist das ein Problem. Kürbisbauern setzen daher zum Teil gezielt gekaufte Hummelvölker zur Befruchtung ein.

Besonders aufmerksam sollten aber Hobbygärtner die Kürbisblüte in jenen Regionen Deutschlands beobachten, die in diesem Sommer regelmäßig besonders heiße Tage erleben. Dann bilden Kürbisse überwiegend männliche Blüten aus.

Die männlichen Blüten stehen auf langen Stielen in den Blattachseln, und sie erscheinen vor den weiblichen Blüten. Diese haben kürzere Stiele und kleine Verdickungen unterhalb der Blütenblätter - das ist ihr Fruchtknoten.

(dpa)
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