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Wintersport-Kleidung nach jedem Waschen imprägnieren

Viele Ski-Outfits enthalten eine Imprägnierung. Doch diese geht mit jedem Waschgang verloren. Deswegen sollten Sportler selber Hand anlegen. Hinweise gibt das Etikett.
Die meisten Ski-Outfits haben schon beim Kauf eine Imprägnierung. Diese wird am besten nach jedem Waschgang aufgefrischt. Foto: Simone A. Mayer/dpa-tmn Die meisten Ski-Outfits haben schon beim Kauf eine Imprägnierung. Diese wird am besten nach jedem Waschgang aufgefrischt.
Frankfurt/Main. 

Wenn die Wintersport-Bekleidung imprägniert ist, perlt Wasser von ihr ab. Dieser Effekt ist wichtig, damit der Skifahrer nicht auskühlt. Zwar haben viele Ski-Outfits schon beim Kauf eine Imprägnierung, doch diese wäscht sich heraus.

Daher rät der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW), die Herstellerinformationen zur Winterkleidung immer aufzubewahren und nach dem Waschen dementsprechend zu imprägnieren. Wer das Etikett entfernt hat, kann den Hersteller kontaktieren.

Das Imprägnieren kann auf verschiedene Weisen nötig sein. Eine dauerhaft wasserabweisende Oberfläche muss nur reaktiviert werden, indem man das Kleidungsstück nach dem eigentlichen Waschen und Trocknen erneut Wärme aussetzt. Es kommt dann zum Beispiel für rund 20 Minuten in das Schonprogramm des Wäschetrockners oder wird gebügelt.

Haben Anorak und Skihose keine dauerhaft wasserabweisende Oberfläche braucht es eine neue Imprägnierung, die sich als Spray oder Schaum nach der Wäsche auftragen lässt. Es gibt auch Mittel zur Anwendung in der Waschmaschine. Die Fachzeitschrift „Alpin” (Ausgabe 10/2018) rät für Winterkleidung zu Produkten zum Einwaschen. Für leichte sommerliche Funktionsjacken seien Sprays hingegen besser.

(dpa)
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