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Abi-Note entscheidet nicht allein über Medizin-Studienplatz

Arzt ist für viele Abiturienten ein Traumjob. Doch die Vergabe der Studienplätze in Medizin ist komplex - es geht um mehr als nur die Note des Abiturs.
Viele wollen Arzt werden. Doch es ist schwer, einen Studienplatz dafür zu bekommen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn Viele wollen Arzt werden. Doch es ist schwer, einen Studienplatz dafür zu bekommen.
Gütersloh. 

Ohne 1,0 geht nichts? In kaum einem Fach ist ein Studienplatz so schwer zu ergattern wie in Medizin. Allerdings ist die Abiturnote dabei nicht das einzige Kriterium, erklärt das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE).

Der Vergabeprozess läuft über die Stiftung für Hochschulzulassung und ist etwas komplizierter. So wird ein Teil der Plätze vorab zum Beispiel an Härte- und Sonderfälle verschiedener Art vergeben - darunter zum Beispiel Sanitätsoffiziere der Bundeswehr.

Dann greift die Abinote: 20 Prozent der Plätze gehen an die Jahrgangsbesten der Bundesländer, weitere 20 Prozent an die Bewerber mit der längsten Wartezeit. Den Rest der Studienplätze vergeben die Hochschulen nach selbst gewählten Kriterien. Dabei muss die Abinote eine wichtige Rolle spielen, viele Hochschulen berücksichtigen aber auch die Ortspräferenz der Bewerber oder arbeiten zum Beispiel mit eigenen Tests oder Auswahlgesprächen. Einziges Vergabekriterium ist die Abinote laut CHE nur an 3 von 34 staatlichen Hochschulen für Medizin.

(dpa)
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