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Arbeitsverhältnis endet nicht immer mit Tod des Arbeitgebers

Ein Todesfall hat weitreichende Auswirkungen auf das Umfeld des Verstorbenen. So auch auf dessen Beschäftigte. Wann ein Arbeitsverhältnis beendet ist, erklärt das Deutsche Forum für Erbrecht.
Das Ableben des Arbeitgebers bedeutet nicht zwangsläufig die Beendigung des Angestelltenverhältnisses. Foto: Patrick Pleul/dpa Das Ableben des Arbeitgebers bedeutet nicht zwangsläufig die Beendigung des Angestelltenverhältnisses.
München. 

Arbeitsverhältnisse enden nicht automatisch mit dem Tod des Arbeitgebers. Das gilt auch im privaten Bereich. Hatte der Verstorbene zum Beispiel eine Haushaltsangestellte beschäftigt, geht das Beschäftigungsverhältnis zunächst auf die Erben über.

Darauf weist das Deutsche Forum für Erbrecht in München hin. Die Erben müssen Angestellten mit der allgemeinen Kündigungsfrist kündigen. Anders ist das bei zweckbefristeten Arbeitsverhältnissen, also wenn jemand zum Beispiel speziell für die Pflege eingestellt wurde.

In diesem Fall erlischt das Arbeitsverhältnis, wenn die Pflegeperson stirbt, weil der Zweck entfällt. Laut Gesetz muss der Beschäftigte aber darüber formal unterrichtet werden. Erben sollten daher das Personal schriftlich informieren.

(dpa)
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