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Auswahlprüfungen für Azubis testen mehr als Schulwissen

Immer mehr Arbeitgeber rekrutieren Nachwuchs für ihre Unternehmen mit speziellen Tests. Nicht nur die Allgemeinbildung, auch die psychologischen Fähigkeiten des Anwerbers werden dabei auf die Probe gestellt.
Um einen Ausbildungsplatz zu ergattern, müssen immer mehr Anwärter eine schriftliche Prüfung ablegen. Foto: Felix Kästle/dpa Um einen Ausbildungsplatz zu ergattern, müssen immer mehr Anwärter eine schriftliche Prüfung ablegen. Foto: Felix Kästle/dpa
Nürnberg. 

Viele Ausbildungsbetriebe setzen bei der Wahl neuer Azubis auf Auswahlprüfungen oder Einstellungstests. Im Wesentlichen müssen Jugendliche dort mit zwei Arten von Aufgaben rechnen, teilt die Bundesarbeitsagentur mit.

Erstens mit klassischen Tests, die Schul- oder Allgemeinwissen abfragen. Dazu zählen je nach Ausbildungsfach zum Beispiel Rechtschreibfähigkeiten und Rechenkünste. Oft müssen Bewerber auch Aufsätze schreiben und politische oder wirtschaftliche Fachbegriffe erklären.

Auf solche Fragen können sich angehende Azubis vorbereiten, indem sie Schulwissen nachholen oder vor dem Test verstärkt die Nachrichten verfolgen. Weniger leicht ist die Vorbereitung auf psychologische Fähigkeitstests.

Damit will der Arbeitgeber prüfen, ob der Bewerber Informationen gut verarbeiten oder schnell und sorgfältig zugleich arbeiten kann. Deshalb sehen die Fragen oft absichtlich anders aus, als Jugendliche es aus der Schule kennen.

Eine Auswahl solcher Fragen hat die Bundesarbeitsagentur in einer neuen Broschüre zusammengestellt. Sie steht auf Planet-Beruf.de kostenlos zum Download bereit.

(dpa)
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