Beim Geschäftsessen: Gastgeber gibt das Startsignal

Bei einem geschäftlichen Essen gibt der Gastgeber das Startsignal. Vor ihm mit dem Essen anzufangen, sei grob unhöflich, erklärt die Etikette-Trainerin Imme Vogelsang aus Hamburg.
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Hamburg. 

Bei einem geschäftlichen Essen gibt der Gastgeber das Startsignal. Vor ihm mit dem Essen anzufangen, sei grob unhöflich, erklärt die Etikette-Trainerin Imme Vogelsang aus Hamburg.

Werden im Restaurant zum Beispiel Vorspeisen serviert, dürften Mitarbeiter nicht gleich zugreifen. Vielmehr müssten sie warten, bis der Gastgeber das Essen eröffnet. Das könne er explizit tun, indem er sagt: "Lassen Sie es sich schmecken!". Oder er nimmt das Besteck in die Hand und beginnt etwa, sich etwas von der Vorspeisenplatte aufzutun. Dann dürften die anderen es ihm gleichtun.

Auch wenn Einzelne schon ihr Hauptgericht serviert bekommen haben, müssen sie sich zunächst in Geduld üben, wenn andere noch auf ihr Essen warten. Denn es ist unhöflich, anzufangen, bevor alle etwas haben, erklärt Vogelsang, die Sprecherin des Netzwerks Etikette Trainer International (ETI) ist. In so einer Situation sei es dann wiederum Sache des Gastgebers, die Initiative zu ergreifen und das Zeichen zum Start zu geben. Er könne dann zum Beispiel sagen: "Das wird ja kalt, fangen Sie doch schon an!" Dann dürfen Mitarbeiter ruhigen Gewissens zugreifen.

(dpa)
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