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Besser ausgebildete Mütter kehren eher in Beruf zurück

Je höher die Qualifikation, desto eher steigen Mütter nach der Babypause wieder in ihren Beruf ein. Zu diesem Schluss kommt eine Langzeitstudie des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und der Universität Tübingen.
Die Entscheidung, nach der Geburt des Kindes in den Beruf zurückzukehren, ist auch eine Frage des Bildungsabschlusses. Dieser Trend hat sich bei Müttern in den letzten 20 Jahren verstärkt. Foto: Patrick Pleul Die Entscheidung, nach der Geburt des Kindes in den Beruf zurückzukehren, ist auch eine Frage des Bildungsabschlusses. Dieser Trend hat sich bei Müttern in den letzten 20 Jahren verstärkt.
Tübingen. 

Für die Frage, ob und wann Mütter nach einer Geburt in ihren Beruf zurückkehren, ist unter anderem ihr Bildungsgrad entscheidend. Das zeigt eine Langzeitstudie, über die die Zeitschrift „Forschung & Lehre” (Ausgabe 10/2018) berichtet.

Durchgeführt wurde die Studie vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und der Universität Tübingen. Mütter mit höherem Bildungsabschluss kehren demnach mit größerer Wahrscheinlichkeit in ihren Beruf zurück als Mütter, die weniger gut ausgebildet sind. Sie nutzen außerdem häufiger Angebote zur Kinderbetreuung wie Kitas, die einen frühen Wiedereintritt in den Beruf fördern.

Dieser Trend hat sich laut der Studie in den vergangenen 20 Jahren deutlich verstärkt. Im Jahr 1997 habe der Anteil der niedrig- und der hochgebildeten Mütter, die sich für die Rückkehr in ihren Beruf entschieden, im Osten Deutschlands nur um 3 Prozentpunkte auseinander gelegen. Zum Ende der Erhebung 2017 waren es 30 Prozentpunkte. In Westdeutschland vergrößerte sich der Abstand von 13 auf 25 Punkte.

(dpa)
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