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Datenbank klärt auf: „Macht der Roboter künftig meinen Job?”

Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung stellen sich viele Berufstätige die Frage, ob ihr Arbeitsplatz in der Zukunft sicher ist. Die Antwort darauf gibt jetzt eine Datenbank im Internet. Deren Initiatoren bemühen sich derweil um Entspannung.
Durch Automatisierung werden viele Produktionsprozesse effektiver. Deswegen fürchten nicht nur Fabrikarbeiter um ihren Job. Foto: Jan Woitas Durch Automatisierung werden viele Produktionsprozesse effektiver. Deswegen fürchten nicht nur Fabrikarbeiter um ihren Job. Foto: Jan Woitas
Nürnberg. 

bdquo;Macht ein Roboter künftig meinen Job?” - einen Überblick über die Ersetzbarkeit menschlicher Arbeitskraft durch Maschinen, Roboter und Computerprogramme liefert eine Datenbank im Internet. Interessierte können dort ihren Beruf eingeben.

Nach der Suchanfrage liefert der „Job-Futuromat” dann Angaben zur „Automatisierbarkeit” ihrer Arbeit als Prozentzahl. Initiiert hat die Datenbank die ARD im Rahmen ihrer Themenwoche zur „Zukunft der Arbeit”. Die Daten dazu hätten die Bundesagentur für Arbeit (BA) und ihre Denkfabrik - das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) - geliefert, teilte das IAB mit. Die Datenbank ist unter der Internet-Adresse job-futuromat.ard.de zu finden.

Die Initiatoren machen allerdings klar: Dass ein Job aus technischer Sicht ersetzt werden könnte, heiße noch nicht, dass er das auch wirklich werde. Der „Job-Futuromat” zeige „vielmehr, welcher Anteil des Jobs schon heute von Maschinen oder Software ausgeführt werden könnte”, hieß es. In vielen Berufen würden aber auch in Zukunft Menschen beschäftigt, obwohl ihre Tätigkeiten voll von Maschinen übernommen werden könnten.

Als Beispiel führen die Macher des Projekts den Beruf der Supermarkt-Kassiererin an: In fast jedem Geschäft gebe es sie weiter, obwohl der Beruf schon jetzt mittels Scanner voll automatisierbar sei. Dennoch liefere der „Job-Futuromat” bei Berufen mit hohem Automatisierungsgrad Hinweise, „dass sich diese Berufe und die in diesem Beruf zu erledigenden Tätigkeiten verändern werden”, betonten die am Projekt beteiligten Arbeitsmarktexperten.

(dpa)
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