Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

Fachhochschulabsolventen verdienen besser als Uni-Abgänger

Viele Universitäten haben eine lange Tradition und genießen ein hohes Ansehen. Jedoch sind sie für Studierende nicht immer die beste Wahl, wenn sie später viel verdienen wollen. Einer Studio zufolge haben Absolventen von Fachhochschulen bessere Verdienstaussichten.
Universität oder Fachhochschule? Die Entscheidung kann sich laut einer Studie auch auf das spätere Gehalt auswirken. Foto: Miguel Villagran Universität oder Fachhochschule? Die Entscheidung kann sich laut einer Studie auch auf das spätere Gehalt auswirken. Foto: Miguel Villagran
Berlin. 

Das Bruttojahreseinkommen von Fachhochschulabsolventen liegt bei Vollzeitbeschäftigung fünf Jahre nach Einstieg in den Job mit 47 700 Euro pro Jahr höher als der Verdienst von Uni-Abgängern.

Uni-Absolventen verdienen im Durchschnitt 41 550 Euro im Jahr. Das ergab eine noch unveröffentlichte Langzeitstudie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung, deren Ergebnisse der „Rheinischen Post” vorliegen.

„Der Unterschied ist mit der eher technischen, naturwissenschaftlichen Ausrichtung der Fachhochschulen zu erklären, in diesen Branchen wird auch besser bezahlt”, sagte Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) der Zeitung.

Für die Studie wurden 4600 Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2009 mehrfach befragt. Die Ergebnisse hätten bestätigt, dass ein Studium vor Arbeitslosigkeit schütze und bessere Einkommen ermögliche, sagte Wanka. Insgesamt sind den Studienergebnissen zufolge 90 Prozent der Absolventen fünf Jahre nach ihrem Abschluss erwerbstätig. 62 Prozent der Uni- und 82 Prozent der Fachhochschul-Bachelors arbeiten unbefristet und in Vollzeit. Wanka bezeichnete dies als „hervorragende Werte”.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Karriere

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse