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Stress im Job: Feste Aufgaben-Schubladen gegen ungesunde Unterbrechungen

Wer regelmäßig alles gleichzeitig machen möchte, gerät schnell in Stress - und dies kann gesundheitliche Folgen haben. Daher sollten Arbeitnehmer für eine klare Aufgabenstruktur sorgen.
Wer seine Aufgaben am Arbeitsplatz nicht gut strukturieren kann, leidet schnell unter Stress. Foto: Oliver Berg Wer seine Aufgaben am Arbeitsplatz nicht gut strukturieren kann, leidet schnell unter Stress.
Dortmund. 

Ständige Unterbrechungen bei der Arbeit sind nicht gut für die Gesundheit. Denn wer eine Aufgabe immer wieder neu anfangen muss, braucht dafür am Ende länger.

Damit steigt die Gefahr, dass man etwas gar nicht schafft. Und das sorgt wiederum für Stress, warnt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA). Dauerhafter Stress kann unter anderem das Immunsystem schwächen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Depressionen verursachen.

Davor schützen können sich Arbeitnehmer mit einem festen Schubladensystem, in das sie jede neu eintreffende Aufgabe sortieren. Gleich erledigen sollten sie nur, was auch sofort gemacht werden muss. Alles andere landet auf der To-do-Liste oder wird gleichzeitig mit der aktuellen Aufgabe erledigt. Mit diesem Multitasking sollten Arbeitnehmer aber sparsam umgehen, so die Experten: Denn in der Regel dauert es länger, zwei Sachen zur gleichen Zeit zu erledigen als eine nach der anderen.

Treffen kurz nacheinander mehrere neue Jobs ein, ist es irgendwann sinnvoller, die aktuelle Aufgabe ganz abzubrechen und wenn möglich am nächsten Tag frisch anzufangen. Stattdessen sollten Berufstätige dann erst einmal ihre To-do-Liste neu sortieren und dabei auch prüfen, was sich vielleicht an Kollegen delegieren lässt.

(dpa)

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