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Freiräume sind nicht in jedem Beruf gut für die Gesundheit

Nicht alle Mitarbeiter profitieren von vielen Entscheidungsmöglichkeiten im Job. Für manchen bedeutet das Stress. Was können Angestellte tun, um in diesen Situationen einen klaren Kopf zu behalten?
Viele Entscheidungsfreiräume am Arbeitsplatz sind nicht für jeden etwas. Manche Arbeitnehmer reagieren gestresst. Foto: Oliver Berg Viele Entscheidungsfreiräume am Arbeitsplatz sind nicht für jeden etwas. Manche Arbeitnehmer reagieren gestresst.
Dortmund. 

Handlungsspielräume im Job können ein gutes Mittel gegen Stress und Erschöpfung sein. Das gilt aber nicht für jeden Beruf, wie eine Studie des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der Technischen Universität Dortmund (IfADo) zeigt.

So profitieren Mitarbeiter im Service- oder Verkaufsbereich zum Beispiel eher davon, wenn es klare Vorgaben für bestimmte Abläufe gibt. Das gilt etwa für Kundenbeschwerden.

Der Grund: Berufstätige in solchen Situationen brauchen viel emotionale Selbstkontrolle, weil sie auch bei Stress und schlechter Laune stets freundlich bleiben müssen. Das allein ist schon belastend - kombiniert mit dem Druck, die eigene Arbeit managen zu müssen, wird es dann schnell zu viel.

Der eigene Chef zu sein, hilft dagegen vor allem Berufstätigen, die unter hohem Zeitdruck viel zu tun haben: Sie fühlen sich weniger erschöpft, wenn sie Vorgehensweise und Abläufe selbst wählen können.

(dpa)
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