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Hilfen für studentische Flüchtlinge

Viele Flüchtlinge wollen in Deutschland studieren. Wie den Asylbewerbern ein Weg in die Hörsäle und damit in eine gewisse Normalität geebnet werden kann, wird allenthalben diskutiert. Diese Unterstützung gibt es schon:
Unis wollen Flüchtlingen grundsäztlich helfen und sie fürs Studium fit machen. Foto: Gregor Fischer Unis wollen Flüchtlingen grundsäztlich helfen und sie fürs Studium fit machen. Foto: Gregor Fischer
Bonn. 

Ein Studium ist immer teuer - zum besonderen Problem wird das für Flüchtlinge, die kaum Geld haben. Doch es gibt einige Möglichkeiten, finanziell etwas Hilfe zu bekommen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) gibt einen Überblick:

- Gebührenerlass: Einige Hochschulen erlassen Flüchtlingen Gebühren etwa für das Semesterticket. Hier lohnt es, bei der Hochschule direkt nachzufragen, ob es so etwas gibt.

- Stipendien: Es gibt inzwischen erste Stipendien speziell für geflüchtete Studenten. Eine eigene Datenbank fehlt aber bislang. Am besten erkundigen sich Studenten danach ebenfalls an der Hochschule.

- Bafög: Je nach dem Aufenthaltstitel können Flüchtlinge unter Umständen Bafög bekommen. Ein anerkannter Flüchtling kann jederzeit Bafög beantragen, jemand, der geduldet ist, fünfzehn Monate nach dem Antrag auf Asyl. Hier hilft die Beratung beim Studentenwerk vor Ort.

- Hilfe: Eine kostenlose Beratung bietet jungen Flüchtlingen die Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule. Es gibt bundesweit 21 Beratungsstellen .

(dpa)
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