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Nach Bewerbung und Gespräch: Wann kann man nachhaken?

Die Bewerbung ist lange abgeschickt - doch bislang gibt es keine Reaktion? Viele fragen sich dann, ab wann sie nachhaken können. Oder ist das aufdringlich? Karriereberaterin Maja Skubella gibt Tipps.
Jobsuchende geben sich viel Mühe mit ihrer Bewerbung - doch dann kommt keine Reaktion. Zwei bis vier Wochen sollten sie der Firma dann Zeit geben, bevor sie nachhaken. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Jobsuchende geben sich viel Mühe mit ihrer Bewerbung - doch dann kommt keine Reaktion. Zwei bis vier Wochen sollten sie der Firma dann Zeit geben, bevor sie nachhaken. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Hamburg. 

Die Bewerbung ist abgeschickt oder das Vorstellungsgespräch gelaufen: Am liebsten hätten Jobsuchende gleich eine Reaktion. Doch oft müssen sie sich gedulden. Was ist normal, und ab wann können Bewerber nachhaken?

- Nachhaken: Ab wann man nachhaken kann, ist eine Frage der Unternehmensgröße, sagt Karriereberaterin Maja Skubella aus Hamburg. „Bei sehr großen Unternehmen würde ich es erst nach vier Wochen machen.” So lange dauere es mitunter, bis alle beteiligten Personen in der Firma die Unterlagen gesichtet haben. Bei kleineren Unternehmen sei eine Nachfrage nach zwei Wochen erlaubt. Sie empfiehlt, sich telefonisch in der Personalabteilung zu erkundigen. Wichtig: Immer freundlich nachfragen, statt fordernd aufzutreten und sich zu beschweren, dass man keine Antwort bekommen hat.

- Vorstellungsgespräch: Auch nach dem Bewerbungsgespräch müssen Jobsuchende sich noch einmal gedulden. Um hier nicht in die gleiche Situation zu kommen, fragt man am besten am Ende des Vorstellungsgesprächs nach, wie das weitere Verfahren aussieht. Viele vergessen das jedoch in der Aufregung, sagt Skubella.

- Zeitspanne: Wer sich das erste Mal bewirbt, kommt oft aus dem Staunen nicht mehr heraus, wie lange das alles dauert. „Vier bis sechs Monate muss man in der Regel einplanen”, sagt Skubella. So lange dauere es häufig vom Absenden der Bewerbungsunterlagen bis zur Unterzeichnung des Arbeitsvertrags.

(dpa)
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