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Neue Ausbildungsordnung für Metall-Verfahrensmechaniker

Die Ausbildung für Verfahrensmechaniker im Bereich der Metall-Industrie wird komplexer: Ab August kommen die Fachgebiete „Industrie 4.0” und „neue Leitsysteme” dazu.
Verfahrensmechaniker arbeiten unter anderem in Stahlwerken und lernen dort, aus Erzen Roheisen herzustellen und dieses dann zu Stahl weiterzuverarbeiten. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa Verfahrensmechaniker arbeiten unter anderem in Stahlwerken und lernen dort, aus Erzen Roheisen herzustellen und dieses dann zu Stahl weiterzuverarbeiten. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa
Nürnberg. 

Angehende Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie bekommen eine neue Ausbildungsordnung. Jugendliche befassen sich ab August verpflichtend mit den Themen Industrie 4.0 und neue Leitsysteme, teilt die Bundesagentur für Arbeit mit.

Außerdem ändert sich die Berufsbezeichnung. Aus den Verfahrensmechanikern in der Hütten- und Halbzeugindustrie werden die Verfahrenstechnologen Metall. Die vier Fachrichtungen Eisen- und Stahlmetallurgie, Nichteisen-Metallurgie, Nichteisen-Metallumformung und Stahl-Umformung sollen aber beibehalten werden.

Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Jugendliche lernen bei Stahlwerken oder Gießereien und stellen aus Erzen Roheisen her und verarbeiten es zu Stahl weiter. Die Ausbildung haben nach den letzten Zahlen von 2015 rund 550 Jugendliche begonnen.

(dpa)
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