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Neue Stelle: So bringt man es höflich dem Chef bei

Endlich eine neue Stelle! Auch wer sich euphorisch über einen neuen Job freut, sollte seinen Abgang in der alten Firma möglichst elegant gestalten. Schließlich weiß man nie, was noch kommt. Tipps für eine höfliche Kündigung gibt es hier.
Berlin. 

Endlich eine neue Stelle! Auch wer sich euphorisch über einen neuen Job freut, sollte seinen Abgang in der alten Firma möglichst elegant gestalten. Schließlich weiß man nie, was noch kommt. Tipps für eine höfliche Kündigung gibt es hier.

Wechselt ein Angestellter zu einer anderen Firma, sollte er seinen Chef frühzeitig darüber informieren. Den Abgang möglichst lange geheim zu halten, sei keine gute Idee, sagt der Berliner Karriere-Coach Thomas Rübel. "Zum einen hat man so immer Angst, sich zu verplappern", erläutert Rübel. "Zum anderen muss man dem Unternehmen genügend Zeit geben, einen Nachfolger zu finden." Wird der Chef von der Kündigung überrumpelt, könne sich dies negativ im Arbeitszeugnis auswirken.

Um den Vorgesetzten vom Wechsel zu informieren, vereinbart man ein persönliches Gespräch, am besten einen Monat vor Ende der Kündigungsfrist. "Dazu bringt man die Kündigung nicht schon mit, sondern kündigt höflich an, diese bald einzureichen", empfiehlt Rübel. Dabei sollte man auch Gründe für den Wechsel nennen. "Hier sind Notlügen erlaubt", sagt Rübel. "Also nicht das Gehalt oder die Kollegen anführen, sondern lieber den Wunsch nach einer neuen Herausforderung nennen."

Um das Arbeitsklima zu erhalten, sollte man sich für die bisherige Zeit bedanken. "Vielleicht ist man sehr froh, weg zu sein, doch verbrannte Erde zu hinterlassen ist wenig hilfreich", warnt Rübel. "Oft genug rufen Unternehmen noch einmal beim früheren Chef an und erkundigen sich nach dem Verhalten der neuen Mitarbeiter." Zudem wisse man nie, ob man nicht doch einmal zur alten Arbeitsstelle zurück wechseln wolle.

Um den Abgang für den Chef einfacher zu gestalten, bietet man an, die Auswahlgespräche für einen Nachfolger zu begleiten oder einen Leitfaden für dessen Einarbeitung zu schreiben.

(dpa)
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