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Ratgeber Arbeit: Schlechte Note vom Chef nicht zwingend eigene Schuld

Wer bekommt schon gerne schlechte Noten? Auch als Mitarbeiter ist das unangenehm. Noch schlimmer ist die Situation, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt. Das sollten Beschäftigte nicht auf sich sitzen lassen.
Beschäftigte sollten das Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen, wenn sie mit der Bewertung ihrer Arbeit unzufrieden sind. Foto: Andrea Warnecke/dpa Beschäftigte sollten das Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen, wenn sie mit der Bewertung ihrer Arbeit unzufrieden sind. Foto: Andrea Warnecke/dpa
Dortmund. 

Manche Unternehmen haben feste Systeme, mit denen sie die Leistung ihrer Mitarbeiter bewerten. Solche Einschätzungen sollten Angestellte durchaus ernst nehmen.

Eine schlechte Note kann langfristig sogar ein Kündigungsgrund sein, wie die Zeitschrift „Unicum” (Ausgabe 4/2017) berichtet. Das bedeutet allerdings noch nicht, dass eine schlechte Bewertung immer stimmt: Dahinter kann auch eine Fehleinschätzung des Chefs stecken. Und manchmal bremsen unpassende Aufgaben oder schlechte technische Ausstattung eigentlich gute Mitarbeiter aus.

Wer das Gefühl hat, in einer solchen Situation festzustecken, sollte zum Beispiel im Mitarbeitergespräch darauf hinweisen. Lassen sich Probleme nicht beseitigen, ist ein Unternehmenswechsel eventuell die beste Lösung.

(dpa)
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