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So lässt sich die Kommunikation im Betrieb verbessern

Wer muss worüber informiert werden? Chefs, die ihren Mitarbeitern darauf keine klare Antwort geben, verursachen in ihrem Betrieb Konflikte. Tipps für eine bessere Kommunikation:
Vorgesetzte sollte in ihrem Betrieb vorgeben, wer welche Information erhält. Feststehen sollte auch, wer die Holschuld oder Bringschuld hat. Foto: Jan-Philipp Strobel Vorgesetzte sollte in ihrem Betrieb vorgeben, wer welche Information erhält. Feststehen sollte auch, wer die Holschuld oder Bringschuld hat.
Berlin. 

Für ein funktionierendes Miteinander im Betrieb ist die richtige Kommunikation wichtig. Denn Auslöser für Streit sind nicht selten ein unbedachter Satz, eine fehlende Rückfrage oder ein unklarer Austausch.

Um die Kommunikation zu verbessern, sind zum einen die Chefs gefragt: So sollten Führungskräfte auf Augenhöhe mit Mitarbeitern reden und stets ein offenes Ohr für sie haben. Darauf weist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) in Rahmen der Kampagne Kommmitmensch hin.

Gleichzeitig müssen Vorgesetzte ihre Erwartungen klar formulieren und Prioritäten setzen. Außerdem sollten sie aktiv Rückmeldungen einfordern. Wichtig ist auch, dass die Betriebsleitung Transparenz schafft und regelmäßig über Entwicklungen im Unternehmen informiert.

Gut sind auch verlässliche Kommunikationswege: Hierfür muss öffentlich geregelt sein, welche Informationen an welche Personen verteilt werden. Dabei gibt es eine klare Abgrenzung zwischen Informationen mit Holschuld und Bringschuld.

Mitarbeiter können zu einer guten Kommunikation beitragen, indem sie Kritik sachlich anbringen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Dabei hilft es, einmal die Perspektive des Chefs einzunehmen: So sollten Mitarbeiter vor einem Gespräch versuchen, gedanklich die Seite zu wechseln. So erkennen sie, warum ihr Gegenüber unter Umständen gute Gründe hat, den Sachverhalt anders zu sehen. Und nicht zuletzt gelten für alle die Regeln der Höflichkeit. Das heißt: den anderen ausreden lassen, aufmerksam zuhören und nachfragen.

(dpa)
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