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Test: Weniger Studienkredite beantragt

In anderen Ländern sind sie allgegenwärtig: Studienkredite. In Deutschland dominieren jedoch familiäre Unterstützung, Nebenjobs, Bafög das studentische Einkommen. Inzwischen werden wieder weniger Darlehen zur Studienfinanzierung beantragt.
Studenten haben oft wenig Geld. Mit einem Studienkredit könnten sie ihre Haushaltskasse aufbessern - doch die Kreditanträge sind rückläufig. Foto: Franziska Koark/dpa-tmn Studenten haben oft wenig Geld. Mit einem Studienkredit könnten sie ihre Haushaltskasse aufbessern - doch die Kreditanträge sind rückläufig. Foto: Franziska Koark/dpa-tmn
Gütersloh. 

Die Zahl der Studienkredite ist in Deutschland erneut zurückgegangen. Im Jahr 2016 wurden 44 000 Kredite für ein Studium neu abgeschlossen. Das geht aus dem Studienkredit-Test des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervor. Im Jahr 2014 waren es noch 60 000 Kredite.

Die Experten vermuten, dass es wieder mehr Studierenden gelingt, ihre Ausbildung mit einem Nebenjob zu finanzieren. Wer einen Studienkredit beantragt, sollte vorher genau ausrechnen, wie viel Geld er benötigt, rät das CHE. Dazu erstellt man zuerst eine Tabelle mit den Ausgaben, die man pro Monat erwartet.

Einnahmen - zum Beispiel durch einen Nebenjob - werden abgezogen. Bei den Ausgaben sollten künftige Studierende beachten, dass der Lebensstandard während der Ausbildung nicht mit dem Berufsleben vergleichbar ist.

Entscheidend für die Auswahl des richtigen Kredits sind der Zinssatz und die individuellen Bedürfnisse: Ist ein Auslandssemester geplant? Wie lange wird der Kredit benötigt? Testsieger ermittelte das CHE daher nicht.

Alle geprüften Kredite wurden nach den Kriterien Zugang, Kapazität, Kosten, Risikobegrenzung und Flexibilität beurteilt. Jeder muss dann selbst schauen, was für ihn wichtig und was verzichtbar ist.

(dpa)
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