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Unklare Einstellung zum Chef verschlechtert die Leistung

Manche Arbeitnehmer lieben ihren Chef, manche hassen ihn. Bei vielen ist es wohl eher irgendwas dazwischen. Britische Studien ergaben nun: solch gemischte Gefühle wirken sich nachteilig auf die Arbeitsleistung aus.
Wer seinen Chef mag, zeigt mehr Einsatz. Laut britischer Studien gilt dies auch bei einem schlechten Verhältnis zum Vorgesetzten. Eine unklare Haltung mindert hingegen die Leistung. Foto: Sebastian Gollnow Wer seinen Chef mag, zeigt mehr Einsatz. Laut britischer Studien gilt dies auch bei einem schlechten Verhältnis zum Vorgesetzten. Eine unklare Haltung mindert hingegen die Leistung.
Hamburg. 

Versteht sich der Chef mit dem Mitarbeiter, legt der sich mehr ins Zeug. Das verkehrt sich bei einem schlechten Miteinander ins Gegenteil.

Ist die Einstellung gegenüber dem Chef allerdings weder gut noch schlecht, sondern gemischt, lässt die Arbeitsleistung des Mitarbeiters am meisten zu wünschen übrig. Das ergaben laut dem Magazin „Harvard Business Manager” (Ausgabe September 2018) britische Studien.

Befragt wurden zuerst die Arbeitnehmer über die Beziehung zu ihren Vorgesetzten. Danach stuften die Vorgesetzten die Leistung ihrer Mitarbeiter ein. Je eindeutiger die Gefühle des Mitarbeiters - egal ob gut oder schlecht -, desto besser erschien dem Chef ihre Leistung. Die schlechteste Leistung erbrachten aus seiner Sicht die Arbeitnehmer mit den unklarsten Einstellungen gegenüber dem Vorgesetzten.

Gleichzeitig gehen diese gemischten Gefühle offenbar Hand in Hand mit mehr Angst und Sorge im Job. Das kann sich aus Sicht der Forscher schnell in schlechterer Leistung niederschlagen. Von Vorteil sind demnach klare Beziehungen. Aus Sicht der Forscher sollten sich Führungskräfte darum bemühen und auch mal genauer bei ihren Mitarbeitern nachfragen, wie die sich fühlen.

(dpa)
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