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Viele Wissensarbeiter halten sich für fast unersetzlich

Diagnosen, Analysen, Zukunftskonzepte - wer solche Aufgaben übernimmt, benötigt einige akademische Kompetenzen. Das könnte der Grund sein, dass sich viele solcher Wissensarbeiter für unersetzlich halten. Zahlen dazu liefert nun eine Gemeinschaftsstudie.
Viele Ärzte halten sich nach dem Ergebnis einer Umfrage für unersetzlich. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa Viele Ärzte halten sich nach dem Ergebnis einer Umfrage für unersetzlich.
Mannheim/Frankfurt/Main. 

Sie arbeiten als Sachverständige oder Ärzte, Architekten oder Gutachter: Wer als Akademiker in seinem Job vor allem über komplexe Probleme und ihre Lösung nachdenkt, ist ein sogenannter Wissensarbeiter.

An Selbstbewusstsein mangelt es ihnen nicht - zumindest teilweise: Jeder zweite Wissensarbeiter hält sich in seiner aktuellen Position für fast unersetzlich. Das geht aus einer aktuellen Studie der Personalberatung Hays, der Gesellschaft für Wissensmanagement (GFWM) und der Unternehmensberatung PAC hervor.

Daran teilgenommen haben 1215 Beschäftigte mit Hochschulabschluss in Deutschland, Österreich und der Schweiz, gut die Hälfte davon waren Wissensarbeiter ohne Führungsverantwortung. 50 Prozent von ihnen glauben, dass sie in ihrer Position nur schwer zu ersetzen sind - und zwar auch durch die Digitalisierung nicht: 71 Prozent der befragten Wissensarbeiter gehen davon aus, dass ihre Tätigkeit von Automatisierung oder der Entwicklung künstlicher Intelligenz unberührt bleibt. Zwei von fünf Befragten (41 Prozent) hoffen aber, dass sich Wissensarbeit mit Hilfe digitaler Assistenten effizienter erledigen lässt.

(dpa)
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