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Dunkle Jahreszeit: Zu wenig Tageslicht am Arbeitsplatz kann krank machen

Ein Sonnenlicht durchflutetes Büro ist leider nicht die Regel in deutschen Betrieben. Dabei ist es für die Gesundheit und Produktivität von Arbeitnehmer äußerst wichtig an einem gut beleuchtetem Schreibtisch zu arbeiten.
Ausreichend Tageslicht sollte am Arbeitsplatz gewährleistet sein. Zu wenig Licht beeinträchtig den Schlaf-Wach-Rhythmus. Foto: Oliver Berg/dpa Ausreichend Tageslicht sollte am Arbeitsplatz gewährleistet sein. Zu wenig Licht beeinträchtig den Schlaf-Wach-Rhythmus.
Hamburg. 

Tageslicht ist wichtig für die Gesundheit - und zu wenig davon kann krank machen. „Das kann Beschwerden ähnlich wie ein Jetlag auslösen”, sagt Mario Dobernowsky, Leiter des Netzwerks Büro in der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).

„Der Schlaf-Wach-Rhythmus zum Beispiel ist dann gestört, der Schlaf schlechter”, sagt Dobernowsky. Deshalb haben Arbeitnehmer auch ein Recht auf Tageslicht. Der Chef muss zum Beispiel mit Fenstern oder Oberlichtern dafür sorgen, dass genug Sonne den Weg zum Arbeitsplatz findet.

Ist das aus baulichen Gründen unmöglich, gibt es Alternativen wie Tageslichtlampen. „Die Hersteller behaupten natürlich, dass das dem natürlichen Licht ebenbürtig ist. In der Wissenschaft ist das aber umstritten”, erklärt Dobernowsky. Versuche in der Praxis hätten aber gute Ergebnisse gezeigt. Ansonsten rät er Arbeitnehmern zum Ausgleich, „durch viel Tageslicht im Privatleben etwa.” In der dunklen Jahreszeit ist das zwar schwierig - aber die Tage werden ja auch langsam wieder länger.

(dpa)

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