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20,9 Liter Wein pro Kopf

Die Deutschen haben im letzen Jahr weniger Wein getrunken als noch 2016. Dennoch bleibt der durchschnittliche Konsum hierzulande konstant. Was sich zu ändern scheint, ist das Kaufverhalten.
Der durchschnittliche Weinkonsum ist in Deutschland gleich geblieben. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa Der durchschnittliche Weinkonsum ist in Deutschland gleich geblieben.
Bodenheim. 

Die Menschen in Deutschland haben im vergangenen Weinwirtschaftsjahr im Schnitt 20,9 Liter Wein getrunken. Das waren 0,2 Liter weniger als im Vorjahr, wie das Deutsche Weininstitut (DWI) mit Sitz im rheinhessischen Bodenheim am Dienstag mitteilte.

Seit 2002 bewege sich der Weinkonsum stets in etwa zwischen 20 und 21 Litern pro Kopf. Der Schaumweinkonsum - also zum Beispiel Sekt, Champagner, Spumante und Cava - blieb zuletzt mit 3,5 Litern konstant.

Die Verbraucher kaufen ihren Wein dabei immer häufiger in Supermärkten - die heimischen Weine legten dort bei Absatz und Umsatz besonders zu. Der Durchschnittspreis für einen Liter Wein lag im Lebensmitteleinzelhandel bei 2,92 Euro, bei heimischen Weinen bei 3,20 Euro. Beim Ab-Hof-Verkauf sowie Fach- und Onlinehandel erzielten die deutschen Erzeuger einen Durchschnittspreis von 6,72 Euro pro Liter.

(dpa)
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